Park- und Freizeitflächen

Besonders Wittringen ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und sehr beliebt. Die Freizeitanlage wurde in einem bestehenden Wald im damaligen Volksparkstil erbaut und 1928 eingeweiht. Inmitten der Anlage steht das historische Wasserschloss Wittringen.  Heute beherbergt es das Heimatmuseum, ein Restaurant und Säle für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen.
In  der Freizeitanlage Wittringen befinden sich das denkmalgeschütze Stadion, in dem sogar internationale Wettkämpfe stattfinden, ein Freibad mit großen Freiflächen, Kinderspielplätze für unterschiedliche Altersstufen, ein behindertengerechten Waldlehrpfad und ein Ehrenmal.
Einen Besuch wert sind auch das Vogelwarmhaus mit dem Streichelzoo und die Vogelinsel mit einer Vielzahl heimischer und exotischer Vögel. Direkt neben dem Vogelwarmhaus befindet sich der große Abenteuerspielplatz für Kinder aller Altersgruppen.
Am Rande der Freizeitanlage gibt es zwei privat betriebene Minigolfanlagen und öffentliche Tennisplätze.

Nicht nur bei Gladbeckern beliebt ist die Ringallee, besser bekannt als „Marathonbahn“. 10 Runden auf der Ringallee um Wittringen herum ergeben etwa die Marathondistanz. Dort treiben ganztägig, bis in die Abendstunden, Läufer zu Hunderten ihren Sport, insbesondere seit dem die Strecke im Winter 2010/2011 mit Lampen ausgestattet wurde. Auch Radfahrer kommen dort auf ihre Kosten. Freibad, Spielplätze und Tennisplätze wurden immer wieder den zeitlichen Erfordernissen angepasst und werden gerne genutzt.
Die Freizeitanlage Wittringen umfasst über 100 ha Hochwald und Parkanlage. 
Die vier Teiche (Schlossteich 37.000 m², 2 Brillenteiche 23.100 m² und Ehrenmalteich 5.400 m²) wurden in den letzten Jahren renaturiert und bepflanzt. Auf dem Schlossteich können „Leichtmatrosen“ in bunten kleinen Booten über den See schippern.

Insgesamt bildet Wittringen eine Mischung aus Erholung in der Natur, Sport und Kinderspiel in vielen Varianten. Da über 500 Parkplätze zur Verfügung stehen und sogar ein freier Parkplatz für Campingmobile auf Besucher wartet, dürfte auch zukünftig reichlichem Besucherdrang aus dem ganzen Ruhrgebiet nichts im Wege stehen.

Der 1935 erbaute Nordpark,  ist ca. 13 Hektar groß, besteht aus 1 ha Wald, einem großen Spielplatz mit Bolzplatz und dem gut 6 ha großen See. Der Rest ist eine parkartig gepflegte Landschaft mit alten Bäumen, feuchten Wiesen und kurzem Rasen.
Im Laufe der Jahrzehnte erfolgten viele Veränderungen und Anpassungen an die jeweilige Gartenarchitektur. Unverändert ist der große wunderschöne Teich geblieben, der heute sowohl Anglern als auch Modellbootfahrern ein Zuhause bietet. Der frühere Verleih von Ruderbooten für romantische Stunden wurde vor Jahren aufgegeben.
Der Park ist als „Pantoffelgrün“ für die Anlieger und für Mütter mit Kindern interessant, es gibt aber für die Jugend auch eine Rollschuh- und Skaterbahn mit diversen Einbauten.
Erst vor kurzem erfolgte eine umfassende Umgestaltung des Nordparks. Neben einer Erneuerung des Spielplatzes wurden moderne Liegen und Sportgeräte für den Außenbereich zur körperlichen Ertüchtigung auch älterer Bürger montiert. Der angrenzende Bolzplatz verfügt über einen Kunstbelag.
Im westlichen Bereich der Parkanlage befindet sich ein ganz neuer Sportbereich mit einer Beach-Volleyballanlage und einem Beach-Soccerplatz. Benutzt werden können die Anlagen ohne Anmeldung.

Der Südpark wurde nach dem zweiten Weltkrieg gebaut. Er stellt eine grüne Verbindung zwischen der Behmerstraße und der Roßheidestraße dar, die heute zu beiden Seiten durch andere Grünanlagen über den Braucker Friedhof und die renaturierte Hahnenbachbachtrasse weiterführt.

In den waldreichen Parkbereichen gibt es eine Kletteranlage, mehrere Spielplätze und eine Rollschuhbahn, die im Winter auch geflutet und als Eislaufbahn genutzt werden kann.

Der Park ist keine zusammenhängende Fläche, sondern wird von mehreren Straßen durchkreuzt, wie zum Beispiel durch die Horster Straße, die sich dort mit ihren blühenden Stauden sehr schön in die Parkflächen integriert.  

Der Jovypark ist die kleinste der Parkanlagen, aber nicht weniger schön. Neben einem Teich, in dem früher Flamingos standen, gibt es Sitz- und Ruheecken, botanische Baumvielfalt, Stauden und Frühjahrsblüher. Unter einer Pergola mit Blauregen kann man dem Springbrunnen zusehen oder auch spielenden Kindern am Wasser und auf den Rasenflächen. Der Park ist eher für die ruhige Erholung gedacht.

Erst in 2015 wurde die Verbindung zwischen Stadtmitte und Wittringen klar herausgearbeitet und vieles neu und attraktiv gestaltet, um die Anlage auch im 21 Jahrhundert zeitgemäß zu erhalten.